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Überlastung an der MHH – Das Präsidium schweigt

Am Mittwoch, den 29.04.09 fand die Personalversammlung für alle Beschäftigten der MHH statt. Neben dem Tätigkeitsberichtes des Personalrates (PR) war v.a. die Überlastungssituation in der Pflege Thema. KollegInnen von verschiedenen Stationen schilderten ihre konkreten Arbeitsbedingungen. Sie wiesen darauf hin, dass unter diesen Bedingungen nicht nur das Personal leide sondern auch die Patienten, da z.T.

Bericht von der Delegation zum Präsidenten der Universität von Figura

Hallo Kollegen! Hier ein kurzer (Naja!) Bericht von der Delegation zum Präsidenten der Universität von Figura am Donnerstag, den 23.04.09! Die KollegInnen, deren Bereiche schon jetzt von den Ausgründungen betroffen sind oder als Nächste auf der Liste stehen, was ja Frau Schulte vom Vorstand auf der letzten Personalversammlung so ähnlich formuliert hatte, hatten sich entschlossen, ihre Sorgen und Ängste diesbezüglich auch der Chefetage der Universität mitzuteilen.

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Nutzen wir die Personalversammlung am 29.04.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 29.04. ist Personalversammlung. Das Präsidium wird dort wieder erklären, wie angespannt die wirtschaftliche Lage ist. Viele KollegInnen ärgern sich, dass immer nur über wirtschaftliche Zahlen geredet wird, aber nicht über die Arbeitsbedingungen oder die Gesundheit der Patienten. Wir arbeiten bereits am Limit. Die Situation auf Station sieht oft so aus:

Die Patientenversorgung beschränkt sich auf das Nötigste. Keine Zeit für Gespräche mit Angehörigen oder Patienten, kaum Zeit für eine Grundpflege.“

Oft ist man am Ende der Schicht kopflos! Häufig denkt man dann zu Hause über alles nach, was man vergessen hat oder was man in der nächsten Schicht noch machen muß.“ (Aus den Rückmeldebögen der Distelsonderausgabe „Überlastung in der Pflege“)

ver.di-Protest am Uniklinikum Göttingen

Beschäftigte wehren sich gegen geplante Ausgründung und Lohnabsenkung! „Wir fordern, dass unser Vorstand alle Ausgründungen am Uniklinikum Göttingen stoppt“, heißt es in einer Petition, die in der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) organisierte Beschäftigte aus der Reinigung und der Gastronomie am Universitätsklinikum Göttingen verfasst haben. Sie schreiben darin weiter, „früher wurden wir und unsere Arbeit von unseren Vorgesetzten respektiert“.

Aufruf zum regionalen Warnstreik- und Aktionstag am Mittwoch, 11.Februar 2009

Für die Beschäftigten Universitätsmedizin Göttingen.

Nach unserem ersten erfolgreichen Streiktag am 3. Februar rufen wir euch nun zum nächsten Warnstreiktag auf. Erfreulicherweise konnten wir mit dem Vorstand für diesen Tag eine Notdienstvereinbarung abschließen. Ihr könnt sie unter www.region-s-o-n.verdi.de nachlesen.

Hier gibt es den gesamten Flyer zum downloaden.

Neujahrsempfang des Uniklinikums Göttingen, 6. Februar 2009

Freitag nachmittag, Restaurant 2 im Uniklinikum Göttingen, einer der Bereiche im Klinikum, der laut Vorstandsplänen für die Ausgründung und Lohnabsenkung vorgesehen ist. Ausgerechnet hier findet der traditionelle Neujahrsempfang mit geladenen Gästen statt. Auch anwesend, aber nicht geladen: 30 Beschäftigte des Uniklinikums, unter anderem aus den Gastronomie-Bereichen, der Betriebstechnik und der Pflege. Wir stehen mit ca. 30 Kolleginnen und Kollegen, in schwarz gekleidet, Spalier mit den mittlerweile wohl Niedersachsenweit bekannten Plakaten gegen Ausgründung und Lohnklau am Uniklinikum. Die geladenen Gäste kommen nicht umhin, sich durch unser Spalier ins Restaurant zu begeben. Viele schauen verlegen, viele gehen betont forsch hindurch, es gibt aber auch Zuspruch. Ein Professor meint beispielsweise: Wiederholungen machen Punkte nicht besser, aber mit diesem haben Sie einfach Recht.

Aktion Morgenröte – 29. Januar 2009

Am Donnerstag, 29. Januar, verteilten Gewerkschaftsaktivistinnen und –aktivisten zu Frühschichtbeginn an die Kolleginnen und Kollegen den Warnstreikaufruf zum 3. Februar sowie die aktuellen Informationen zu den Notdienstverhandlungen der ver.di Verhandlungsgruppe mit dem Vorstand im Zusammenhang damit. Stimmung an allen Eingängen interessiert und offen. Es gibt einige Diskussionen mit GmbH Beschäftigten, warum sie leider am 3. nicht mitstreiken können, da sie mit ihrem Arbeitsvertrag in der Friedenspflicht sind.

Aktionsbericht 3. Februar – Warnstreik am Uniklinikum Göttingen

An den ab fünf Uhr morgens aufgebauten Streikposten machten die Kolleginnen und Kollegen unmissverständlich deutlich, dass sie die Einschüchterungsversuche des Vorstands am Tag zuvor total daneben finden.

Der Warnstreik am 3.2. war ein großartiger Auftakt

Nachdem der Vorstand durch seine starre Haltung eine Notdienstvereinbarung unmöglich gemacht hatte, setzte er in seinem Newsletter am 2.2. noch einen drauf: Der Streik sei rechtswidrig und daher werde man bei Beteiligung am Streik trotz Dienstverpflichtung ggf. mit Abmahnungen und außerordentlichen Kündigungen reagieren. Dienstverpflichtungen ließ er massenweise für fast alle Beschäftigtengruppen bis hin zum Bauzeichner (natürlich unverzichtbar zur Vermeidung der Gefährdung von Patienten) aussprechen.
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